Pauline Sachse

Als gefragte Kammermusikerin konzertiert sie mit Künstlern wie Isabelle Faust, Stella Doufexis, Tabea Zimmermann, Lars Vogt, Lauma Skride, Christian Tetzlaff, Anna Prohaska, Martin Helmchen, Marie-Elisabeth Hecker, Harriet Krijgh, Martin Fröst, Antje Weithaas, Benjamin Schmid und Janine Jansen. Sie ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Heidelberger Frühling, dem Festival „Spannungen“ in Heimbach, dem Moritzburg Festival, den Schwetzinger Festspielen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Ihre Ausbildung erhielt die gebürtige Hamburgerin an der Musikhochschule Hanns Eisler und der UDK in Berlin sowie an der Yale University (USA) bei Jesse Levine, Wilfried Strehle und über viele Jahre bei Tabea Zimmermann, deren Assistenz an der Musikhochschule Hanns Eisler sie 2007 übernahm. Ein Studium beim Alban Berg Quartett setzte weitere wichtige Impulse.

In Ensembles wie dem Mahler Chamber Orchestra, dem Lucerne Festival Orchestra, dem Bayerischen Rundfunk und den Berliner Philharmonikern arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Mariss Jansons, Simon Rattle und Seiji Ozawa.

Pauline Sachses breit gefächertes Repertoire spiegelt sich auch in ihrer Diskographie wider. So hat sie neben Werken von Schumann, Brahms, Schostakowitsch und Hindemith auch diverse Ersteinspielungen und Uraufführungen realisiert, z.B. die „Hamlet Echoes“ von Christian Jost oder die Ersteinspielung verschiedener Frühklassischer Sonaten von Franz Benda und Giorgio Antoniotto.

Ihr künstlerischer wie auch pädagogischer Ansatz verbindet verschiedenste Künste miteinander. So war der erste Kontakt mit Musik nicht der eines instrumentalen Unterrichts, sondern bereits im Alter von drei Jahren und über viele Jahre in intensiver Form der klassische Tanz. Heute fließen ihre Gedanken ebenso in Stein oder Wort, wie in Klänge. Es entstehen Skulpturen, integrale Experimente und Aufsätze auf der Suche nach wahrhaftigem künstlerischen Ausdruck.

Pauline Sachse lebt in Berlin und Dresden und konzertiert weltweit. Ihre Partnerin auf der Bühne ist die 1610 von Paolo Maggini in Brescia erbaute Viola Madame Butterfly.