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István Várdai

"Seine Virtuosität am Cello ist unglaublich und ließ das Publikum verwundert und kopfschüttelnd zurück. Schwierige Passagen wurden nicht überwunden, sie wurden atomisiert." (The Spokesman, 2019) 

1985 in Pécs, Ungarn, geboren, wurde István Várdai bereits im Alter von zwölf Jahren an der Franz Liszt Musikakademie Budapest in die Klasse der „außergewöhnlich Begabten“ bei Prof. László Mezö aufgenommen. Ab 2005 unterrichtete ihn Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse von Natalia Gutman, János Starker und Natalia Shakhovskaja. Von 2010 bis 2013 studierte er an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson.

Neben zahlreichen Orchesterengagements ist Várdai auch als Klammermusiker auf den internationalen Konzertpodien zu hören. Zusammen mit Partnern wie András Schiff, Yuri Bashmet, Gidon Kremer, Jean-Efflam Bavouzet und Mischa Maisk trat er in einigen der weltweit führenden Spielstätten auf. Eine Europatournee widmete sich den beiden großen Klaviertrios Franz Schuberts und führte ihn zusammen mit der legendären Pianistin Elisabeth Leonskaja und der Geigerin Liza Ferschtman unter anderem in die Londoner Wigmore Hall sowie den Wiener Musikverein. Várdai ist Co-Kurator des Kapostfest Chamber Music Festivals in Ungarn, zusammen mit dem Geiger Kristóf Baráti.

Sein breites Repertoire umfasst zahlreiche Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, die er mit den weltweit führenden Orchestern interpretierte, wie dem Helsinki Philharmonic unter Susanna Mälkki oder der ungarischen Nationalphilharmonie unter der Leitung von Hannu Lintu, dem BBC Philharmonic Orchestra unter Douglas Boyd, dem Vancouver Symphony Orchestra unter Jun Maerkl oder dem Orchestre National du Capitole de Toulouse unter Klaus Mäkelä.

2017 wurde die Aufnahme von J.S. Bachs 6 Cello-Suiten von Brilliant Classics veröffentlicht. 2014 erschienen Tschaikowskys Rokoko-Variationen. Seine Diskografie umfasst auch Singing Cello (Hungaroton 2016), eine Hännsler-CD aus dem Jahr 2013 mit Werken von Mendelssohn, Martin, Paganini, Beethoven und Popper sowie sein Debütalbum (Nascor 2009), für das Várdai  Elgars Cellokonzert, Prokofievs Sonate und Janáčeks Pohádka mit dem Orchestre de Chambre de Genève unter der Leitung von Simon Gaudenz aufgenommen hat.

Der Künstler gewann viele der renommiertesten Cello-Wettbewerbe der Welt, darunter den ARD-Wettbewerb in München (2014) und den Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb (2007). 2019 saß er in der Jury des letzteren. Bereits dreimal gewann er den internationalen David Popper Musikwettbewerb Budapest, das erste Mal 2000 im Alter von 15 Jahren.

Im Oktober 2018 wurde er als Professor an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien berufen. Er setzt damit die Arbeit des 2016 verstorbenen, weltberühmten Cellisten Heinrich Schiff fort.

Anfang 2020 wurde Várdai zum künstlerischen Leiter des legendären Franz Liszt Kammerorchesters ernannt.

Zusammen mit dem Pianisten Víkingur Ólafsson präsentierte Várdai auf Europa- und USA-Tourneen Werke von Debussy, Beethoven, Brahms und Janáček. 

Der Cellist spielt die legendäre "Ex du Pré-Harrell" Stradivari aus dem Jahr 1673.